{"id":274,"date":"2025-12-29T15:59:58","date_gmt":"2025-12-29T15:59:58","guid":{"rendered":"https:\/\/skarja.de\/?page_id=274"},"modified":"2025-12-29T17:48:54","modified_gmt":"2025-12-29T17:48:54","slug":"sicherheit-im-winter","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/skarja.de\/index.php\/winterwandern\/sicherheit-im-winter\/","title":{"rendered":"Sicherheit im Winter"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein paar Tips:<\/strong><\/p>\n<p>Schuhe<\/p>\n<p>Hierbei werden h\u00e4ufig Schuhesysteme mit Innenschuh wendet. Der Innenschuh wird mit in den Schlafsack genommen, um ein Einfrieren des feuchten Schuhes zu verhindert. Alternativ k\u00f6nnen auch hier <span class=\"new\">VBL Vapor Barrier Liner<\/span> Socken verwendet werden, um ein Feuchtwerden des Schuhs zu verhindern. (Gefrierbeutel k\u00f6nnen als Not-Inliner verwendet werden)<\/p>\n<p><span id=\"Schneeschaufel\" class=\"mw-headline\">Schneeschaufel<\/span><\/p>\n<p>Einer der wichtigsten Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde auf Wintertouren. Zum Errichten von Schneew\u00e4llen, Herrichten des Zeltplatzes, Herrichten von &#8222;Toiletten&#8220;, und ganz wichtig zum Bau von Notbiwaks, Schneeh\u00f6hlen, Schneegruben.<\/p>\n<p><span id=\"Skibrille\" class=\"mw-headline\">Skibrille<\/span><\/p>\n<p>Sehr wichtig auf langen Touren bei St\u00fcrmen, Schneetreiben, auch gegen Schneeblindheit.<\/p>\n<p><strong>Sicherheitstechniken- Anlegen vonNotbiwaks und Schneeh\u00f6hlen:<\/strong><\/p>\n<p><span id=\"Notbiwak_mit_Windsack\" class=\"mw-headline\">Notbiwak mit Windsack<\/span><\/p>\n<p>Das Notbiwak mit dem Windsack bietet gegen\u00fcber den reinen Schneebiwaks grosse Vorteile: Es kann praktisch \u00fcberall errichtet werden, da es nur eine geringe Schneeh\u00f6he braucht, um minimalen Schutz zu erreichen. Auch der Vorteil, dass man &#8222;hier und jetzt&#8220; ins Biwak gehen kann, ist in Notsituationen entscheidend, insbesondere wenn es ersch\u00f6pfte oder gar verletzte Personen hat. Und man spart Kraft, wenn man nicht noch lange nach einer geeigneten Schneew\u00e4chte suchen muss, wenn das Wetter und die Sicht sowieso schon schlecht sind. Nachteil: es ist k\u00e4lter als in einer Schneeh\u00f6hle.<\/p>\n<p>Der Windsack ist besonders in Skandinavien als der Not-Ausr\u00fcstungsgegenstand bekannt. Er wird auch auf allen gef\u00fchrten Touren von DNT und STF mitgef\u00fchrt (1 Sack pro 2 Personen). Die bekannten Marken Hilleberg, Helsport und Exped haben Wind-\/Biwaks\u00e4cke aus leichtem Ripstop-Nylon im Sortiment. Zum Windsack geh\u00f6rt zwingend pro 2 Personen 1 Schaufel, besser 1 Schaufel pro Person. Auch eine k\u00f6rperlange Isomatte und ein (Sommer-)Schlafsack geh\u00f6ren zur Notausr\u00fcstung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tnone\">\n<div class=\"thumbinner\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-280\" src=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Biwak5-257x300.jpg\" alt=\"\" width=\"436\" height=\"509\" srcset=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Biwak5-257x300.jpg 257w, https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Biwak5.jpg 555w\" sizes=\"auto, (max-width: 436px) 100vw, 436px\" \/><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">Skizze: Windsack<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fehlen die Schlaufen und Packriemen an den k\u00e4uflichen Exemplaren, lohnt es sich, diese selber anzubringen.<\/p>\n<p><strong>Vorgehen:<\/strong><\/p>\n<p>1. Wenn m\u00f6glich mit Sonde, Skiende oder Stock pr\u00fcfen, ob die Schneedecke mind. 0.5 m tief ist. Wenn m\u00f6glich Windschutz in Form einer Birkengruppe, Felsbl\u00f6cken oder Gel\u00e4ndekuppen aufsuchen. Dort ist im Normalfall die Schneedecke auch h\u00f6her.<\/p>\n<p>2. Rucks\u00e4cke\/Pulkas so platzieren, dass sie genau gegen den Wind stehen. Dies bildet ein erster Windschutz, um dahinter graben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>3. Die auszugrabende Fl\u00e4che mit St\u00f6cken (umgekehrt in den Schnee rammen!) und\/oder Skiern abstecken. Der Graben sollte etwa <strong>2-2.5 m lang<\/strong> und etwa <strong>1.8 m breit<\/strong> werden.<\/p>\n<p>4. Ausgraben der Fl\u00e4che. Dabei m\u00f6glichst Schneebl\u00f6cke ausheben, die als weiterer Windschutz dienen.<\/p>\n<p>5. Der Graben sollte <strong>mind. 0.5 m tief<\/strong> sein, ggf. am R\u00fcckenende tiefer.<\/p>\n<p>6. Windsack auspacken und an Skiern so fixieren, dass das obere Ende etwas tiefer als die Kante des Grabens liegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-276\" src=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Biwak1-300x108.jpg\" alt=\"\" width=\"564\" height=\"203\" srcset=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Biwak1-300x108.jpg 300w, https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Biwak1.jpg 521w\" sizes=\"auto, (max-width: 564px) 100vw, 564px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die H\u00f6he des Windsacks kann f\u00fcrs Liegen oder Sitzen variert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-277\" src=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Biwak2-300x104.jpg\" alt=\"\" width=\"586\" height=\"203\" srcset=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Biwak2-300x104.jpg 300w, https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Biwak2.jpg 517w\" sizes=\"auto, (max-width: 586px) 100vw, 586px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Je tiefer gegraben wird, umso besser. Wenn es die Schneeverh\u00e4ltnisse nicht zu lassen, kann auch mit dem Aufschichten von Schnee ein guter Windschutz errichtet werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tnone\">\n<div class=\"thumbinner\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-278\" src=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Biwak3-300x236.jpg\" alt=\"\" width=\"496\" height=\"390\" srcset=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Biwak3-300x236.jpg 300w, https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Biwak3.jpg 363w\" sizes=\"auto, (max-width: 496px) 100vw, 496px\" \/><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">Vogelperspektive<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-279\" src=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Biwak4-300x281.jpg\" alt=\"\" width=\"453\" height=\"424\" srcset=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Biwak4-300x281.jpg 300w, https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Biwak4.jpg 436w\" sizes=\"auto, (max-width: 453px) 100vw, 453px\" \/><\/p>\n<div class=\"thumb tnone\">\n<div class=\"thumbinner\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">Zweite Anwendungsm\u00f6glichkeit<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese Anwendungsm\u00f6glichkeit ist nicht geeignet, wenn eine \u00dcbernachtung bevorsteht. Es ist aber eine gute L\u00f6sung, wenn f\u00fcr eine Pause Windschutz gesucht wird. Eine Pause in einem Windsack ist sehr viel erholsamer, als im Wind und Schnee ausgesetzt. So gesch\u00fctzt kann auch die Karte ausgepackt werden, Koordinaten bestimmt, Pl\u00e4ne diskutiert, Kleider gewechselt usw.<\/p>\n<p>Die Anwendung des Windsacks sollte vor oder w\u00e4hrend der ersten Tagesetappe ge\u00fcbt werden. Es ist wichtig, dass der Tourenpartner und\/oder die Gruppenmitglieder wissen, wie in einem Notfall vorgegangen wird. Dieses Wissen st\u00e4rkt alle. Und warum mal nicht in einem Biwaksack vor der H\u00fctte \u00fcbernachten?<\/p>\n<p><span id=\"Schneeh.C3.B6hlen_und_Notbiwak\" class=\"mw-headline\">Schneeh<\/span>\u00f6<span id=\"Schneeh.C3.B6hlen_und_Notbiwak\" class=\"mw-headline\">hlen und Notbiwak<\/span><\/p>\n<p>Schneeh\u00f6hlen sind die sicherste und effektivste M\u00f6glichkeit einen Sturm in widrigsten Verh\u00e4ltnissen zu \u00fcberstehen.<\/p>\n<p>Allerdings ben\u00f6tigen sie viel Zeit und Voraussicht.<\/p>\n<p>Eine sogenannte &#8222;Kantengrube&#8220; geht etwas schneller und ist mindestens genau so effektiv. Ebenso die sogenannte Kaverne, je nach Ausf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Einfacher und noch schneller sind einfache Gruben die entweder in einen Hang oder eine tiefere Verwehung gegraben werden. Abgedichtet werden sie mit Poncho, eine Konstruktion aus Skiern und Schnee oder den Materialien die man vorr\u00e4tig hat. Diese sch\u00fctzen vor Wind, halten allerdings nicht die W\u00e4rme so dass man auf einen warmen Schlafsack sowie Biwaksack und Isolation nach unten angewiesen ist.<\/p>\n<p>Schneeh\u00f6hle und &#8222;Kantengrube&#8220;<\/p>\n<p>Eine Schneeh\u00f6hle kann auf viele verschiedene Arten gegraben werden.<\/p>\n<p>z.B. mit mehreren Eing\u00e4ngen, mit B\u00e4nken quer oder auch l\u00e4ngs zum Eingang. Am einfachsten geht das in hohen Schneeverwehungen oder Schneew\u00e4chten. Dabei darauf achten, dass man nicht am Fuss der Verwehung beginnt sondern etwas h\u00f6her, so ist es leichter den Schnee weg zu transportieren. Die Tiefe der Schneewehe sollte midestens 2 m betragen, die H\u00f6he ebenfalls.<\/p>\n<p>So geht&#8217;s:<\/p>\n<p><strong>Schneeh<\/strong>\u00f6<strong>hle<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-285\" src=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Schneehoehle-300x158.jpg\" alt=\"\" width=\"530\" height=\"279\" srcset=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Schneehoehle-300x158.jpg 300w, https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Schneehoehle-768x405.jpg 768w, https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Schneehoehle.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 530px) 100vw, 530px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1. Eine \u00d6ffnung in den Schnee schippen, etwa Schulterhoch und gerade. Dann einen Gang etwas schr\u00e4g nach oben schaufeln. Die Wandst\u00e4rkesollte \u00fcber 50cm betragen, mehr ist besser- ebenso die Deckenst\u00e4rke.<\/p>\n<p>2. Am besten Bl\u00f6cke schneiden die man sp\u00e4ter zum Abdichten der \u00d6ffnung benutzen kann.<\/p>\n<p>3. Nach dem Eingang die H\u00f6hle nach links oder rechts erweitern, wenn die Schneewehe gross genug ist auch geradeaus. B\u00e4nke ausschneiden auf denen man bequem sitzen kann. Die B\u00e4nke sollten gross genug sein dass man mit einem Schlafsack darauf liegen kann ohne an die W\u00e4nde anzustossen. Und soviel Kopffreiheit besitzen dass man aufrecht sitzen kann. Ein Tip- eine kleine Delle in die Mitte der Bank machen so dass man nicht abrutschen kann.<\/p>\n<p>4. Die Wand sollte min. 50 cm dick sein.<\/p>\n<p>5. Fussraum graben, auch Ablagestellen f\u00fcr Material, man kann sogar richtige Regale auschneiden.<\/p>\n<p>6. Das Dach sollte gleichm\u00e4ssig abgerundet werden. Alle scharfen Kanten und gr\u00f6ssere Unregelm\u00e4ssigkeiten entfernen so dass es nicht tropfen kann. Sehr wichtig ist es f\u00fcr L\u00fcftungsl\u00f6cher nach aussen zu sorgen! Besser mehr als eines. Diese am besten mit Skist\u00f6cken freihalten. Eine Kerze kann zur Kontrolle der Atemluft dienen. Und sogar richtig warm machen.<\/p>\n<p>7. Die \u00d6ffnung mit vorher geschnittenen Schneebl\u00f6cken abdichten. Aber bitte bis nach dem Kochen warten- ein Kocher in der H\u00f6hle verbraucht sehr viel Sauerstoff, also am besten am Eingang oder wenn m\u00f6glich davor kochen.<\/p>\n<p>8. Die \u00d6ffnung kann aber auch mit Pulka, Ponch0und Skiern oder sonst wie verschlossen werden. Schnee als Verschluss h\u00e4lt nat\u00fcrlich mehr W\u00e4rme in der Schneeh\u00f6hle.<\/p>\n<p><a class=\"external text\" href=\"http:\/\/ut.no\/article\/page\/view\/1.7453731\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Norwegische Seite mit Bildern<\/a><\/p>\n<p><strong>Kantengrube:<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tnone\">\n<div class=\"thumbinner\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-281\" src=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kantengrube-300x256.jpg\" alt=\"\" width=\"487\" height=\"416\" srcset=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kantengrube-300x256.jpg 300w, https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kantengrube.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 487px) 100vw, 487px\" \/><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">Kantengrube<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1. Man gr\u00e4bt einen etwa Skistock- langen Graben der so breit ist dass man sich gerade bewegen kann. Den so tief nach unten, dass die Oberkante mindestens Kopfh\u00f6he betr\u00e4gt.<\/p>\n<p>2. Hat man diesen Schacht, schneidet man kantenf\u00f6rmig schr\u00e4g nach unten um eine Bank zu erhalten.<\/p>\n<p>3. Schneebl\u00f6cke ausschneiden und \u00fcber die \u00d6ffnung der Grube legen. Was auch geht ist mit Skiern und Poncho\/ \u00dcberzelt oder sonstigen Planen abdecken und Schnee dar\u00fcber schaufeln.<\/p>\n<p>4. Mit Schneebl\u00f6cken oder Pulka\/ Rucks\u00e4cken u.s.w. kann der Eingang verschlossen werden. Und bitte daran denken- auch hier muss f\u00fcr L\u00fcftung gesorgt werden, also \u00d6ffnungen nach oben machen welches man auch freih\u00e4lt.<\/p>\n<p><a class=\"external text\" href=\"http:\/\/ut.no\/article\/page\/view\/1.7466565\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Norwegische Seite mit Bildern<\/a><\/p>\n<p><strong>Kaverne:<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tnone\">\n<div class=\"thumbinner\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-282\" src=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kaverne-300x256.jpg\" alt=\"\" width=\"488\" height=\"416\" srcset=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kaverne-300x256.jpg 300w, https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Kaverne.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 488px) 100vw, 488px\" \/><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">Kaverne<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1. Eine Stelle suchen an der man eine H\u00f6hlung in eine Schneewand graben kann, etwa 1,40 m tief.<\/p>\n<p>2. So ausformen dass man eine Bank erh\u00e4lt und aufrecht sitzen kann<\/p>\n<p>3. Den Aushub- am besten wieder in Bl\u00f6cken- vor der Kaverne zu einer Schutzwand aufrichten. Eventuell auch mit Skiern und Poncho u.s.w. abdichten.<\/p>\n<p>Kavernen k\u00f6nnen schneller gegraben werden als Schneeh\u00f6hlen, sind aber wenn sie nicht ganz mit einer Schneewand abgedichtet werden k\u00e4lter als diese.<\/p>\n<p><strong>Einfache und flache Grube:<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tnone\">\n<div class=\"thumbinner\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-284\" src=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Notgrube2-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"506\" height=\"285\" srcset=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Notgrube2-300x169.jpg 300w, https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Notgrube2.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 506px) 100vw, 506px\" \/><\/p>\n<div class=\"thumbcaption\">Flache, einfache Grube<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1. Eine Stelle suchen an der man eine H\u00f6hlung graben kann. Wenn der Schnee nicht tief genug ist aussen eine Wand aus Schnee zur Erh\u00f6hung errichten.<\/p>\n<p>2. Abdecken mit Skieren und Schneebl\u00f6cken oder Skiern und Ponscho \/ sonstige Plane die dann mit Schnee beschwert wird.<\/p>\n<p>Das gleiche bei der flachen Grube.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"thumb tnone\">\n<div class=\"thumbinner\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-283\" src=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Notgrube1-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"296\" srcset=\"https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Notgrube1-300x169.jpg 300w, https:\/\/skarja.de\/wp-content\/uploads\/2025\/12\/Notgrube1.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px\" \/><\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am besten Pulka und\/oder Rucksack und zus\u00e4tzlichen Schnee hinter den Kopfblock legen, um ein Verwehen zu verhindern!<\/p>\n<p><a class=\"external text\" href=\"http:\/\/ut.no\/article\/page\/view\/1.7463834\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Norwegische Seite mit Bildern<\/a><\/p>\n<div id=\"header\">\n<div id=\"headercontent\">\n<div id=\"breadcrumb\">\n<div class=\"breadcrumbs\"><strong>Fjellvettreglene<\/strong><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"clear\"><\/div>\n<\/div>\n<div id=\"content\">\n<div id=\"colmain\">\n<div class=\"item-page\">\n<p><em><strong>Verhaltensregeln f\u00fcr die Berge- aus Norwegen (<a href=\"http:\/\/no.wikipedia.org\/wiki\/Fjellvettreglene\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fjellvettreglene<\/a>)<\/strong><\/em><\/p>\n<ul type=\"disc\">\n<li>Mache keine lange Tour ohne Training bzw. gute Vorbereitung.<\/li>\n<li>Sage anderen, wohin Du gehst.<\/li>\n<li>Zeige Respekt vor dem Wetter und beachte die Wettervorhersage.<\/li>\n<li>Sei gegen schlechtes und kaltes Wetter gewappnet, selbst auf kurzen Touren. Gehe nie ohne Rucksack und der in den Bergen notwendigen Ausr\u00fcstung los.<\/li>\n<li>H\u00f6re auf den Rat erfahrener Wanderer.<\/li>\n<li>Gebrauche Karte und Kompa\u00df.<\/li>\n<li>Gehe nicht allein los.<\/li>\n<li>Kehre rechtzeitig um &#8211; umzukehren ist keine Schande.<\/li>\n<li>Schone Deine Kr\u00e4fte und grabe Dich rechtzeitig im Schnee ein, wenn es n\u00f6tig ist<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle inkl. ausf\u00fchrlichem Regeltext (norwegisch): <a href=\"https:\/\/www.dnt.no\/turtips\/sesong\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Den Norske Turistforening (DNT)<\/a><\/p>\n<p>Weitere n\u00fctzliche Tips:<\/p>\n<ul type=\"disc\">\n<li>gen\u00fcgend Reserven einplanen (Zeit, Brennstoff, Proviant, Material, W\u00e4rmeisolation), um mehrere Tage abwettern zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<li>auf Redundanz und Ausfallsicherheit bei wichtiger Ausr\u00fcstung achten (Karte <strong>und<\/strong> Kompa\u00df <strong>und<\/strong> GPS <strong>und<\/strong> Akkus daf\u00fcr, Schneeschaufeln, Kocher, Lampen, LVS).<\/li>\n<li>nur funktionst\u00fcchtige Ausr\u00fcstung mitnehmen, die im Schlaf und unter schwierigsten Bedingungen beherrscht wird.<\/li>\n<li>sicherheitsrelevante Ausr\u00fcstung mu\u00df jederzeit schnell und einfach benutzbar sein.<\/li>\n<li>jederzeit den Kontakt zu Gruppe und Basislager halten &#8211; im Zweifelsfall diese nicht einmal zum Pinkeln verlassen.<\/li>\n<li>Teamwork, Aufgabenverteilung, Kameraden unterst\u00fctzen, keine unabgesprochenen Einzelaktionen.<\/li>\n<li>den eigenen K\u00f6rper (und den seiner Partner) warm und trocken halten, Vorsicht vor Schwei\u00dffeuchte durch Anstrengung, Einbruch im Eis, Atemkondens in Zelt und Gesichtsmaske, Kondens beim Kochen.<\/li>\n<li>sich nicht auf ideale Vorraussetzungen verlassen &#8211; Akkus verlieren bei K\u00e4lte an Kapazit\u00e4t, H\u00fctten\/Zelte k\u00f6nnen nicht gefunden werden, Rettungskr\u00e4fte k\u00f6nnen bei Unwetter nicht ausr\u00fccken, Brennstoff kann auch in bewirtschafteten H\u00fctten zur Neige gehen, H\u00fctten k\u00f6nnen abgebrannt, verfallen, verschlossen, schlecht isoliert oder an andere Koordinaten versetzt worden sein.<\/li>\n<li>lokale Besonderheiten in Erfahrung bringen (typisches Lawinenrisiko, rasche Wetterwechsel, unwegsames Terrain, Gletscherspalten, Eisverh\u00e4ltnisse (br\u00fcchiges Ufereis bei Wasserkraft-Stauseen), H\u00f6henluft, &#8230;).<\/li>\n<li>vorhandene Nottelefone benutzen, um die Lage besser einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen &#8211; ein Anruf kostet nichts und jemand, der helfen kann, ist \u00fcber Eure Position, Situation und Pl\u00e4ne informiert.<\/li>\n<li>Risiken ehrlich bewerten, sich nicht von Routiniertheit blenden lassen.<\/li>\n<li>Gel\u00e4ndeformationen beachten und zum eigenen Vorteil ausnutzen &#8211; B\u00fcsche\/B\u00e4ume\/Senken\/Felsen\/Verwehungen als Windschutz, offenes\/exponiertes\/hochgelegenes\/ungesch\u00fctztes Gel\u00e4nde meiden.<\/li>\n<li>Gel\u00e4ndeformationen und Routenmarkierungen als Navigationshilfsmittel zu nutzen wissen und es sich so einfach wie m\u00f6glich machen &#8211; schwedische Wintermarkierungen sind z.B. besser sichtbar als norwegische, Berge\/T\u00e4ler\/H\u00e4nge k\u00f6nnen die Richtung weisen (Lawinengefahr!).<\/li>\n<li>don&#8217;t Panic!<\/li>\n<\/ul>\n<p>Weitere Informationen sind hier zu finden:<\/p>\n<ul type=\"disc\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.dnt.no\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Homepage des DNT auf Deutsch<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/www.fjallsakerhetsradet.se\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fj\u00e4lls\u00e4kerhetsradet<\/a> (schwedisch und englisch<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"simple-translate\" class=\"simple-translate-system-theme\">\n<div>\n<div class=\"simple-translate-button isShow\" style=\"background-image: url('moz-extension:\/\/b9f21ce7-cb86-446c-b12c-5e641300dac3\/icons\/512.png'); height: 22px; width: 22px; top: 10119px; left: 204px;\"><\/div>\n<div class=\"simple-translate-panel \" style=\"width: 300px; height: 200px; top: 0px; left: 0px; font-size: 13px;\">\n<div class=\"simple-translate-result-wrapper\" style=\"overflow: hidden;\">\n<div class=\"simple-translate-move\" draggable=\"true\"><\/div>\n<div class=\"simple-translate-result-contents\">\n<p class=\"simple-translate-result\" dir=\"auto\">\n<p class=\"simple-translate-candidate\" dir=\"auto\">\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein paar Tips: Schuhe Hierbei werden h\u00e4ufig Schuhesysteme mit Innenschuh wendet. Der Innenschuh wird mit in den Schlafsack genommen, um ein Einfrieren des feuchten Schuhes zu verhindert. Alternativ k\u00f6nnen auch hier VBL Vapor Barrier Liner Socken verwendet werden, um ein Feuchtwerden des Schuhs zu verhindern. 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